Friday, October 17

Dinge, die so nicht sein sollten

Ich trinke Tee.
Nicht irgendeinen Tee; nein! KAMILLENtee. Das sollte so definitiv nicht sein! Denn ich bin ja überzeugte Kaffetrinkerin. Und was bedeutet es, wenn eine Kaffetrinkerin (im generischen Femininum sind natürlich auch die männlichen Vertreter dieser Spezies mit eingeschlossen) - also, was bedeutet es, wenn eine Kaffeetrinkerin KAMILLENtee trinkt? Richtig! Sie hat sich den Magen verdorben. Oder verderben lassen. Oder er war ihr verdorben worden. Ich bin mir nach einer 13-stündigen Lateinarbeitakkordkorrekturrunde nicht mehr ganz sicher, welche Zeit und welches Genus Verbi an dieser Stelle gebraucht werden sollen täte.

Über Schlaf oder dessen Abwesenheit
Als ich also heute morgen noch so mit meinen Korrketuren fertig wurde, dass ich rechtzeitig zur Schule hätte gehen können, und mir mein Körper dann zurief: "Das hast du ganz toll gemacht! Schön lange hast du gearbeitet, dann ruhen wir uns jetzt mal schön aus!", hätte ich fast erwartet, dass ich in eine etwas längere Schlafphase eintreten würde. Aber nein, zwei Stunden sollten es werden. Is' ja auch schön. Komm' ich nich' raus.

Keine Lieder über Liebe...
...sondern über politische Missstände. Streiklieder. Interessante Kiste. Wir haben eine Menge Umgedichtetes gehört, unter anderem ABBA's "Waterloo" (Wowereit, wir sind schon lang' deine Sprüche Leid!) und Gus Backus' "Da sprach der alte Häuptling der Indianer" (Das ist die gute Ute aus der Kita). Sollte Letzteres unbekannt sein: Hier kann man seinen musikalischen Horizont erweitern: http://www.youtube.com/watch?v=nr6GyinkWr0
Diese beiden Lieder vereinen sich in meinem Kopf stets zu einem unschönen Medley. DAS soll so ganz bestimmt nicht sein.

So, dann hoffe ich mal, dass sich diese Übelkeit bald mal verflüchtigt. Eigentlich will ich heute Abend nämlich in ein Flugzeug steigen. Und Übelkeit und Fliegen verträgt sich ja mal gar nicht...

Saturday, September 27

Ausreden und Weigerungen

Werd' Lehrer - dann erlebste was!

Also, so nich'!
Unterricht in Klasse 5. Es ist das Ende der Doppelstunde und ich bin schon ziemlich entnervt nach 80 Minuten des Flöhehütens. Mir fällt auf, dass es sinnvoller ist, wenn die Kinder in einer Übung sowohl die Langformen von den verneinten Formen von to be als auch deren Kurzformen aufschreiben. Allerdings erst, nachdem die Schüler schon damit angefangen haben, die Übung zu bearbeiten.

ich: "Die Sätze, die ihr jetzt schon geschrieben habt, lasst einfach wie sie sind; aber wenn ihr den nächsten Satz anfangt, schreibt bitte sowohl die Lang- als auch die Kurzform auf. "
Leo (den Kopf trotzig zur Seite gelegt mit Tränen in den Augen): "Also, ich mach jetzt entweder so weiter wie vorher oder ich schreib gar nicht mehr!"
ich (sichtbar genervt und lautstark): "Leo, jetzt werd' mal nicht dramatisch! Du machst jetzt einfach mal, was ich sage, ohne groß zu diskutieren!"

WAS HABE ICH GETAN?!? Ein Kinderleben zerstört? Wird es jetzt eine riesige Heul-Arie geben? Werden die restlichen 10 Minuten Unterricht für immer verloren und mein Verhältnis zu Leo auf ewig nachhaltig gestört sein??

Aber nein. Leo schluckt die Tränen herunter, schnappt sich wieder seinen Füller und sagt: "O.k."

Versteh' einer die Kinderseele.

Da müsste man schon Superman sein
Unterricht in Klasse 10. Auf die Frage, ob es jemanden gibt, der die Vokabeln nicht gelernt hat, bekomme ich die Antwort:

"Ich konnte die Vokabeln nicht lernen, weil ich das Vokabelbuch nicht hatte."
"Warum hast du denn kein Vokabelbuch?"
"Na, ich hab schon eins, aber ich kam da nicht ran, weil wir gerade renovieren, und der Schrank, in dem das Buch ist, war mit Folie abgeklebt."
"Nur damit ich das richtig verstehe: Du konntest die Vokabeln nicht lernen, weil das Buch in einem Schrank war, der mit einer undurchdringlichen Folie abgeklebt war?"
(Schon leicht hektisch): "Sie müssen das verstehen. Das GANZE ZIMMER war mit Folie abgeklebt und die war überall festgemacht!"
"Oh, ich verstehe. Du kamst also am Montag nach Hause und auf EINMAL war dann GANZES ZIMMER von dieser UNDURCHDRINGLICHEN Folie überspannt.
Ich notier mir das mal trotzdem als nicht gemachte Hausaufgabe..."

Kinder...

Thursday, September 25

Dis war krass...

Mittwoch war der eindeutig anstrengendste Tag meines bisherigen Berufslebens. Der Mittwoch ist ohnehin immer stressig, da ich um kurz nach halb Acht in der Schule und dann eigentlich bis um 15:00 am rennen bin. Und zwar vom Erdgeschoss in den zweiten Stock, ins Erdgeshoss ins eine Nachbargebäude - wenn ich Glück habe, habe ich jetzt eine Freistunde (sofern ich nicht vertreten muss), die ich dazu nutzen kann, mir einen Kaffee zu holen und zu kopieren - um anschließend ins zwar fußläufig erreichbare, aber dennoch ca. 10 Minuten entfernte zweite Nachbargebäude zu hetzen. Die einzigen längeren Pausen, die es gibt, habe ich Aufsicht in dem Nebengebäude, das die Zwerge beherbergt. Uff...

Nun, an besagtem vergangenen Mittwoch vollzog sich mein Tag genau wie oben beschrieben, nur dass ich statt einer Freistunde eine lediglich10-minütige Pause hatte, in der ich etwas essen und einen Kaffee trinken (schließlich hatte ich mal wieder nur 4 Stunden geschlafen) und auf die Toilette gehen konnte, bevor ich meine Leistungskursler eingesammelt und sie ins Museum geschleppt habe.
Und ab hier nahm das Unheil seinen Lauf:

Museumsbesuch zu Ende, war schön und noch schöner ist es, dass es erst 14:00 und das Museum nicht einmal eine halbe Stunde von zu Hause entfernt ist. Dies soll mir genug Zeit lassen, nach Hause zu kommen, etwas zu essen, mich kurz hinzulegen, evt. sogar mein Solo zu üben bevor ich zum Chor muss.
So weit die zwar schöne, aber leider utopische Idee. Denn nach kurzem Check sämtlicher Taschen stelle ich fest, dass ich meines Schlüssels verlustig gegangen zu sein scheine. Hmm... Die einzige Möglichkeit, wo ich ihn habe vergessen können, war in der Schule. Also verbringe ich meine Pause damit, über eine Dreiviertelstunde lang zurück in den hohen Norden zu fahren, dort tatsächlich meinen Schlüssel (anscheinend auf der Toilette vergessen) gegen eine Findergebühr (für die Gummibärchenkasse; Tradition dort; es gibt mehrere schlüsselherumliegenlassende Lehrer) von 2,50€ wiederzuerlangen, eine weitere Stunde zurück nach Hause zu fahren, um dann genau noch genug Zeit zu haben, einen Kaffee in einen Thermobecher zu füllen (gepriesen sei dessen Erfinder!), mir meine Noten zu schnappen und loszuflitzen; aber nicht ohne einen Stapel Vokabeltests, den ich in der Bahn korrigieren kann. Man muss die Zeit beim Schopfe packen, wann immer man sie zu fassen kriegt.

Dann Solo-Probe von 17:30 bis 18:00, Gesamtchor- und Orchesterprobe von 18:00 bis 20:15 und im Anschluss - weil einer der Solisten die Solistenprobe am Anfang verpennt hat - eine weitere im Anschluss von 20:30 bis 21:00.

Habe dann auf meinem Nachhauseweg meine direkt kommende Tram fahren lassen, da am U-Bhf. ein vielleicht 6-Jähriger Knabe völlig mutterseelenallein rumhing. Klasse Idee. Berlin ist ja sicher in der Nacht. Anyways...

Ankomme daheim gegen 22:30, dann Start der Unterrichtsvorbereitung.

Dis war krass...

Thursday, September 18

I Love My Job

Wer hätte nach meiner Erfahrung in Studium und Ref gedacht, dass einst der Tag kommen würde, an dem ich dies äußere. Is' ne rhetorische Frage; braucht daher kein Fragezeichen.
Habe nunmehr Woche drei erfolgreich hinter mich gebracht, wenig geschlafen wie nie und bin auf einem Kaffekonsumhöchstmaß angekommen, das nicht mehr gesund sein kann, aber ES IST TOLL!

Außerdem habe ich einen Platz am wahrscheinlich witzigsten Tisch des ganzen Kollegiums abbekommen, was mich natürlich hoch erfreut, ich verstehe mich mit den Kollegen gut und wir arbeiten sogar zusammen! Paradiesähnliche Zustände.

Jetzt müsste ich mich nur mal wieder aufraffen, weiter zu machen; is' ja schließlich noch früh und ein bisschen was zu tun :)

Genießt das Wochenende! Dit ham wa uns vadient!

Tage wie dieser

Ich war heute sage und schreibe 10,5 Stunden in der Schule bzw. in Schule und Umgebung. Na, arbeiten halt. Plus über eine halbe Stunde Arbeit auf dem Weg hin und eine halbe Stunde auf dem Weg zurück. Und jetzt geht's dann weiter mit Vorbereiten, Korrigieren, Organisieren,... Something is not quite right about that.

Gehalt II
Habe heute einen lustigen Brief von der Senatsverwaltung bekommen, in dem es heißt, dass ich ja in den neuen Tarifvertrag überführt werde (bitte???), aber dass sie das noch nicht in der Abrechnung darstellen könnten (ach so?!), aber das sei ja gar kein Problem, denn sie hätten mich ja darüber informiert, was das finanziell für mich bedeuten würde (haben sie definitiv nicht!).
Wenn das jetzt bedeutet, dass ich noch mal 200€ weniger bekomme als - vertraglich (!) - abgemacht, fange ich einen privaten Sitz- und Hunger-Steik an. Das wird die dann aber beeindrucken. Jawoll!
Und wenn nicht, dann nehme ich meine Fünftklässler mit und kette sie an die senatsverwaltorischen Schreibtischstühle. Dann können sie mal sehen, was sie davon haben. HA!


Auswüchse


a)
Bin die einzige im Kollegium, die rote Haare hat.
Ja, die Konferenz war lang und genauso weilig...

b) Es ist erstaunlich, wie viele Stadien der Müdigkeit es gibt.
Ich dachte, ich hätte damit nach Studium und begleitendem Halbtagsjob und dem Referendariat jetzt nicht nur einige Erfahrung, sondern bereits alles kennen gelernt, aber nein! Gegen Ende der Woche habe ich wirklich unschöne Aussetzer in nie da gewesenem Maße (und das will was heißen).
Vielleicht liegt es daran, dass jetzt täglich ca. 180 Menschen(kinder) an meinen Nerven nuckeln. Wobei Fünftklässler eigentlich vierfach zählen. Und die Max-und-Moritz-Kombos können mit einem Faktor von 1,75 berechnet werden. Was das dann insgesamt macht, rechne ich euch in den Herbstferien aus. Oder nach meiner Pensionierung.

Aber morgen kann ich ja erst mal ausschlafen. Bis um 6:00. PARTY!!!

Wednesday, September 17

Dies und Das


Es ist 16:00 und ich bin bereits seit über 11 Stunden wach und aktiv. Also mehr "auf" und "am rödeln". Werde den aufrechten Zustand aber in Kürze gegen den waagerechten eintauschen. Genug ist genug...

Max und Moritz
Ich habe in meinen 6 Lerngruppen 5 Maxe und 3 Moritze. Witziges Spiel.
Ergänzt wird das Ganze durch 1 bis 3 (!) Quoten-Felixe. Irgendwelche Vorschläge?

Kl-Ohrwurm
Der Schlüssel, welcher Zutritt zum stillen Örtchen gewährt, heißt "Nova".
Dies hat den schönen Effekt, dass ich jedes Mal, wenn ich pieseln gehe, einen Ohrwurm der ersten Zeile des Proömiums von Ovids "Metamorphosen" habe, in welchem es da heißt:

In NOVA fert animus mutatas dicere formas...

Ich fange an, eine emotional-professionelle Bindung zum Toilettenschlüssel aufzubauen.

Geld
Habe Gehalt bekommen (yeah!); zumindest einen Teil. Also, ich hoffe, dass das nur ein Teil ist, sonst möchte ich direkt weinen gehen und überlege mir das mit dem Bundeslandwechsel doch noch mal.

So dann; der Worte sind genug gewechselt, nun lasst uns endlich Taten sehen!
Soll heißen: Ich geh' jezt pennen.
Cheerio, Miss Sophie!

Tuesday, September 16

Breaking News

Lehrerkalender und Alternativen
Din A4-Lehrerkalender durch ausgeklügeltes Ordnungssystem bestehend aus einer Gummizugmappe mit einer scheinbar losen Blättersammlung ersetzt. Weniger eindrucksvoll, dafür aber weitaus praktikabler.

Ein Hoch auf die deutsche Bürokratie
Habe heute den vorletzten bürokratischen Akt, der für meine endgültige Einstellung in den Berliner Schuldienst nötig ist, vorgenommen. Wenn jetzt der Amtsarzt sagt, ich sei nicht tauglich, dann fordere ich all meine Unterlagen laut schreiend von entsprechenden Stellen zurück.

Einlass die Zweite
Komme nunmehr dank Schlossaustausch in alle erforderlichen Räume. Wer aufs Klo kommt, gelangt auch in die Fachräume Englisch.
Hat das Symbolcharakter? Und wenn, welchen??

Mehr Spaß mit Fünftklässlern
Doppelt unterstrichene Überschriften stellen Fünftklässler vor ein außerordentliches Problem (dass Überschrift und Datum mit abgeschrieben werden sollen, ist inzwischen klar und durchaus überwindbar).

"Sollen wir die Überschrift auch ZWEImal unterstreichen??"
"Ihr schreibt bitte alles genauso von der Tafel ab wie es dran steht. Aber wenn ich auch nur EINEN erwische, der die Überschrift doppelt unterstreicht..."
Darf man ja nich'...

Organisation
Ich habe gestern ca. eine Stunde Unterricht vorbereitet und über sechs (!) Stunden Unterrichtsmaterial weggeräumt, Unterlagen sortiert, Listen ausgefüllt und Papiere geordnet. ICH BRAUCHE EINE SEKRETÄRIN!
Werde das in Erwägung ziehen, sollte ich in diesem Leben noch mal Gehalt bekommen.

Blog
Habe das Blog Schreiben wieder für mich entdeckt: Erscheint (mir) wie Arbeit, is' aber Freizeit.
Es geht doch nichts über eine ordentliche Portion Selbstbetrug.

Haare und Selbstbewusstsein
Bad hair days are bad hair days. There's nothing you can do about that!
Der Trick ist, dass man dennoch selbstbewusst auftritt: "Das soll so sein!" (Aggressiven Unterton vermeiden, sonst kommt's nicht.)

In diesem Sinne:
Zurück an den Schreibtisch; schließlich habe ich ab morgen noch eine Lerngruppe mehr. Wer braucht schon Schlaf.
Could I get any more tired anyways?

P.S.: Macht noch immer krass Spaß :)

Monday, September 15

On Strike

So today I was politically active. Very unusual for me...

All kinds of people who are employed by the Berlin senate (so also teachers like me, who aren't civil servants) went out into the streets to protests against the politicians' refusal to grant us benefits and raises in salaries they have promised us or which the law simply regulates. To elaborate on this a little: If I had started working in Hamburg I would have 800€ more in my account EVERY month. If we were granted the raise in salary (the senate is actually legally bound to) I would have about 700€ more a year. I don't want to get into complaining here because it's really not about the money (at least not for me...).

What bugs me and why I also went is that the politicians say that Berlin doesn't have any money for the people who educate the kids of this country and at the same time raise their own wages or waste - sorry - spend 12 mio (!)€ on ads and commercials for Berlin. Something about this is just wrong. I don't like the attitude behind that. Wrong focus.

So, even though I don't like demos, people waving flaggs, blowing whistles and giving polemic speeches, I think it was the right thing to go.
Honestly I don't think it will change anything (apart from me not getting paid for today) but at least it was a statement.

Friday, September 12

Kurioses aus der Schule


Die Schule und ich

Ich bin tatsächlich drin. Mitgehangen, mitgefangen sozusagen. Und es macht mir Spaß! Kurios. Wunder gibt es immer wieder...

Stress
Nach nunmehr zwei Wochen voller 16-Stunden Tage (11-12h Arbeit netto täglich) habe ich heute schon den ganzen Tag immer wiederkehrende Schwindelanfälle. Ein klares Stress-Symptom bei mir.
Merke: Der Körper ist gestresst auch wenn es der Geist nicht ist. Da muss sich was ändern, denke ich mal...

Lehrerkalender
Ein Din-A4Lehrerkalender ist aufgrund seiner Größe sehr praktisch was das akribische Aufzeichnen von Stundenthemen und Hausaufgaben angeht, aber leider aufgrund seiner gefühlten 4kg Lebendgewicht im wahrsten Sinne des Wortes untragbar. Auch hier muss sich was ändern.

Einlass
Ich benötige geschlagene sechs (!) verschiedene Schlüssel, um in alle Räume, in denen ich unterrichte, zu gelangen bzw. pieseln und kopieren gehen zu können. Auch das Gewicht der Schlüssel spricht gegen das Weiterführen des Din-A4 Lehrerkalenders.
P.S.: Von den sechs benötigten Schlüsseln besitze ich lediglich vier. Wegen der restlichen zwei muss ich mich um Gewähr des Einlasses schreiend anderen Lehrern in den Weg werfen. Sehr demütigend.

Tafeln und Respekt
Die Tafeln in den Fachräumen Englisch hängen so hoch, dass ich auf einen Stuhl steigen muss, will ich mein Tafelbild mit einer Überschrift verzieren (welches nicht zu tun laut Lehramtsprüfungsverordnung zu unverzüglicher unehrenhafter Entlassung aus dem Schuldienst führt). Wie bitte soll ich meine Schüler davon überzeugen, mir dann noch Respekt zu zollen??

Menschen, Namen, Sensationen
Ich habe festgestellt, dass ich weniger ein Problem damit habe, mir Namen zu merken, als damit, Gesichter zu unterscheiden. So viele Menschen sehen sich so unglaublich ähnlich...
Besonders erschreckend fand ich allerdings, dass ich erst nach vollen zwei Wochen gemerkt habe, dass ich Zwillinge in der Klasse habe. Ich dachte die ganze Zeit, die beiden wären ein und dasselbe Mädchen. Hmm...

Faszinosum Fünftklässler
Der Satz "Schreibt jetzt ab, was an der Tafel steht!" ist für Fünftklässler absolut bedeutungsleer:
ich: "Schreibt jetzt ab, was an der Tafel steht!"
Max: "Auch die Überschrift?"
ich:"Ja, alles genau so wie es an der Tafel steht."
Rahel: "Auch das Datum?"
ich: "Ja, ihr schreibt bitte ALLES ab, was an der Tafel steht, genau so wie es da steht."
Yannick: "Sollen wir die Überschrift auch unterstreichen?"
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhh!!

Aber es macht so krass Spaß! :)

Friday, January 4

Back To Life

So... after having made it to the Christmas break, which means having left behind all exams but the very last one, having recovered from a seeminlgy never-ending cold and HAVING REMEMBERED my login data to this blog, I'm finally posting something. Wooohooo :)

It's weird that I'll finally finish my teacher's training this year. Not only because I've been thinking and wishing for almost TEN YEARS now that one day... but also because I really do not know what will come afterwards. Which job, which city, country, ... will I be working as a teacher at all?? I've wanted to go abroad for about 14 years, which has never worked out. But at the moment my desire to leave is more or less non-existent.

Maybe it's time to stretch boundaries. Who knows...